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Januar 2019

Pressemeldung: Fortentwicklung der Universitätsstandorte Koblenz-Landau

By | Landtag, Pressemeldungen, Wahlkreis

Fortentwicklung der Universitätsstandorte Koblenz-Landau

Die Universität Koblenz-Landau ist die zweitgrößte Universität in Rheinland-Pfalz. Aktuell wird geprüft, ob diese Konstruktion zugunsten einer Fusion des Standortes Landau mit der Technischen Universität Kaiserslautern aufgehoben werden soll.

 

Dienstag, 15. Januar 19 // 18:28 Uhr

 

Bereits seit vielen Jahren wird darüber diskutiert, die Universität Koblenz-Landau zu trennen und die beiden Standorte getrennt voneinander weiterzuentwickeln. Berichten zufolge prüft das Ministerium derzeit noch „unterschiedliche Entwicklungsvarianten der Universität Koblenz-Landau“. Nach Meldung des Landauer AStA wird in den kommenden Wochen darüber entschieden werden, ob es zu einer Fusion des Standortes Landau mit der Technischen Universität Kaiserslautern komme oder ob die bisherige Doppelkonstruktion zwischen den Standorten Koblenz und Landau erhalten bleibt.

 

Die von der Landesregierung einberufene Expertenkommission zur Weiterentwicklung der rheinland-pfälzischen Hochschullandschaft sprach sich bereits im April 2018 für einen „regionsbezogenen Verbundansatz“, in Form einer Kooperation der Standorte Landau und Kaiserslautern, aus. Inzwischen ist die Rede von einer „Pfalz-Universität“ und damit von einer Fusion der beiden Standorte, Landau und Kaiserslautern.

 

Sollte es dazu kommen sind allerdings noch viele Fragen zu klären.

„Auch wenn die Idee einer gemeinsamen Universität in der Pfalz erst mal gut klingt, müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“ So Christine Schneider, Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtages.

„Der Standort Landau muss aus einer Strukturänderung entsprechend gestärkt hervorgehen“, so Schneider weiter. Es bedarf einer zukunftsfähigen Perspektive, vor allem die personelle und räumliche Ausstattung müsse dringend verbessert werden. „Seitens der Landesregierung kamen bisher vor allem leere Versprechungen, getan hat sich nur wenig.“

Schneider versprach, das Thema im zuständigen Fachausschuss thematisieren zu wollen. „Die CDU Fraktion wird die Landesregierung um Berichterstattung bitten, wie eine Sicherung des Standortes und die Verbesserung der Bedingungen aussehen werden. Außerdem wollen wir wissen, wie das konkrete Konzept der Landesregierung aussieht.“

Die Stadt müsse in eine Neustrukturierung der Universität unbedingt miteinbezogen werden. Ein solcher Prozess könne nur erfolgreich verlaufen, wenn er transparent gestaltet wird und alle Akteure miteinbezogen werden.

 

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Wahlkreisbüro Christine Schneider

Tel.:     06341/934621

Mail:    buero@christine-schneider.de

Pressemeldung Förderverein ‚Christine Schneider hilft e.V.‘: Christine Schneider übergibt Spende an das ‚Kinderhospiz Sterntaler e.V.‘

By | Förderverein

Christine Schneider übergibt Spende an das Kinderhospiz Sterntaler e.V.

Förderverein ‚Christine Schneider hilft e.V.‘ spendet den gesamten Erlös der Weihnachtskartenaktion 2018 dem Kinderhospiz Sterntaler

 

Donnerstag, 10. Januar 19 // 10:19 Uhr

 

 

Christine Schneider, Vorsitzende des Fördervereins ‚Christine Schneider hilft e.V.‘, hat dem Kinderhospiz Sterntaler in Dudenhofen einen Spendenscheck in Höhe von 3000 Euro überreicht. Der Erlös stammt aus der Weihnachtskartenaktion des Fördervereins, die alljährlich stattfindet.

 

Der ‚Kinderhospiz Sterntaler e.V.‘ betreut und unterstützt sehr erfahren und versiert, mit aller Kraft und Herzensgüte, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die lebensverkürzend erkrankt sind, sowie deren Familien. Ein interdisziplinäres Team aus Medizinern, Pflegekräften, Pädagogen und Psychologen kümmert sich um diese jungen Menschen und ihre Angehörigen.

„Es freut mich, dass wir mit unserer Spende die wertvolle Hospizarbeit in unserer Region unterstützen können.“ so Schneider, „Wir möchten uns damit gleichzeitig bei dem gesamten Team für seine bedeutsame Arbeit bedanken. Für seine Güte und Empathie, mit der sie den Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen ihren Alltag etwas erleichtern und kleine Lichtblicke schenken.“

 

Seit 2008 unterstützt der Förderverein ‚Christine Schneider hilft e.V.‘ regionale Einrichtungen und Projekte, welche zur Förderung der Jugend- und Altenhilfe beitragen.

 

 

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Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Christine Schneider

Tel.:     06341/934621

Mail:    info@christine-schneider.de

Christine Schneider zu Besuch bei der Zuckerrübenernte

By | Nicht Kategorisiert, Pressemeldungen, Wahlkreis

Zum Ende der Zuckerrübenkampagne besuchte die Abgeordnete Christine Schneider die Zuckerrübenanbauern um sich vor Ort einen Überblick über deren Situation zu machen. Neben der Zuckerrübenernte des Jahres 2018 standen die Zuckerrübenlogistik und technische Neuentwicklungen sowie der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zur Diskussion.

„Die Zuckerrübe wird zu Recht als die Königin der Kulturen bezeichnet“, so Christine Schneider bei Ihrem Besuch, „denn Sie prägt die Pfalz und Rheinhessen und ist ein Garant für die Vielfalt der Fruchtfolge.“ Doch die Rahmenbedingungen des Anbaus werden immer schwieriger, so die Agrarexpertin, weshalb immer mehr landwirtschaftliche Betriebe überlegen aus dem Anbau auszusteigen.

Bei diesem Gespräch haben die Kreisvorsitzenden des Bauern-und Winzerbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V., Roland Bellaire (Kreis GER) und Karl-Friedrich Junker (Kreis SÜW), sowie Ihre Stellvertreter Walter Logè, Ingo Pfalzgraf und Thomas Knecht teilgenommen.

In zahlreichen Gesprächen mit den Bäuerinnen und Bauern vor Ort würde der Klimawandel spürbar, so Schneider. „Hinter uns liegt ein Jahr mit massiver Trockenheit. Daraus entstehen große Probleme, speziell für die Zuckerrübenbauern. Die Zuckerrübenerträge des Jahres 2018 sind rund 25 Prozent geringer als im Vorjahr 2017, in vielen Einzelfällen sogar über 50 Prozent. Dabei ist zwar der Zuckergehalt etwas höher als 2017, doch durch die große Hitze im Sommer 2018 sind die Zuckerrüben zum Teil im Boden ‚verkocht’ und nun zum Teil faul. Was in diesem Jahr noch erschwerend hin zukommt ist, dass die Preise aufgrund des weltweiten Überangebots an Zucker sich am Boden befinden“, erklärt Thomas Knecht im Gespräch.

Zudem werde die Wettbewerbssituation des Rübenanbaus durch die Einschränkung bei chemischen Pflanzenschutzmitteln verschärft, bestätigten Verbändevertreter und Bauern vor Ort. Vor allem der Wegfall der Neonikotinoide, zur Beizung von Rübensaatgut, wiege schwer. Durch dieses Verbot würde die Wettbewerbsfähigkeit des Rübenanbaus gegenüber alternativer Kulturen wie Getreide, Raps und Mais erheblich verschlechtern, da in Folge des Verbots die Rübenerträge sänken und die Anbaukosten stiegen. Erschwerend komme hinzu, dass in den europäischen Nachbarländern Notfallzulassungen für Neonikotino- ide erteilt würden, so die Experten im Gespräch.

Christine Schneider kündigte an, im Bundesministerium noch einmal die schwierige Situation darzustellen und nach Möglichkeiten zu suchen, dass der Zuckerrübenanbau auch weiterhin in der Pfalz und Rheinhessen beheimatet bleibt. Außerdem forderte Schneider, dass ein Verbot von Neonikotionoiden ganzheitlich gedacht werden muss. Wenn Neonikotinoide für die Landwirtschaft verboten werden, dann müsse das Mittel auch in allen anderen Bereichen, wie zum Beispiel bei der Parasitenbekämpfung von Hunden und Katzen, verboten werden.

Die von Bundesministerin Julia Klöckner angekündigte Ackerbaustrategie sei der richtige Weg, waren sich Schneider und die anwesenden Landwirte sicher. Man müsse auch Antworten auf die schwierigen Fragen in Sachen Pflanzenschutz geben: „Unser Ziel muss ohne Frage die Reduktion der Pflanzenschutzmittel sein. Es kann aber nicht sein, dass unsere Landwirtinnen und Landwirte keine Mittel zur Unkraut-, Schädlings- oder Pilzbekämpfung zur Verfügung haben. Deshalb müssen im Rahmen der Ackerbaustrategie auch EU-weite, fristgerechte Zulassungsverfahren für Mittel zum integrierten Pflanzenschutz sichergestellt werden“, so Christine Schneider.

Schneider betonte, dass unmittelbar nach der Europawahl im kommenden Jahr die Verhandlungen zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union auf der Tagesordnung stehe. Man müsse im Rahmen dieser Verhandlungen und der Reform der GAP eine Rückführung der gekoppelten Beihilfezahlungen anstreben, so die Abgeordnete.