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Juli 2019

Pressemeldung: Mikroplastik von Kunstrasenplätzen

By | Pressemeldungen

Aktuellen Schätzungen zufolge gelangen in Deutschland jährlich zwischen 8000 und 11.000 Tonnen Mikroplastik von Kunstrasenplätzen ins Grundwasser. Rund fünf Kilogramm feinstes Gummistreu liegen im Schnitt auf jedem Quadratmeter Kunstrasen. Das ergibt rund 35 Tonnen pro Fußballfeld. Man kann davon ausgehen, dass das Granulat damit der fünftgrößte Verschmutzer der Weltmeere ist.

Die Reduzierung von Plastik ist für mich ein Herzensanliegen.

Es sollte aber grundsätzlich bei Verboten ein gewisses Maß eingehalten werden.
Betroffen von so einem Verbot wären viele Kunstrasenanlagen, welche im Breitensport genutzt werden. Bei einem Verbot von Mikroplastik dürfte kein neues Gummigranulat mehr auf Sportplätzen verwendet oder nachgefüllt werden.
Nachdem mich verschiedene Anfragen von Sportvereinen erreicht haben, habe ich heute dazu eine Anfrage an die Europäische Kommission gestellt.
„Für mich ist zunächst zu klären, ob von diesem Verbot bereits bestehende Sportanlagen betroffen sein sollen. Sollte dies der Fall sein, bräuchten wir unbedingt Übergangszeiträume, damit vor allem dem Amateursport ausreichend Zeit für die Umstellung auf andere Füllmittel zur Verfügung steht,“ fordert die CDU-Europaabgeordnete Christine Schneider. „Neben der Planungssicherheit für unsere Sportvereine besteht dringender Aufklärungsbedarf, wie diese Umgestaltung finanziert werden soll! Deshalb habe ich die Europäische Kommission gefragt, ob ein Förderprogramm für die Vereine im Breitensport vorgesehen wird, um die notwendigen finanziellen Mittel aufzubringen.
„Die Kommission darf unseren Vereinen nicht den Boden unter den Füßen wegziehen und ihnen keine Alterativen bieten“, unterstreicht Christine Schneider.

 

 

Christine Schneider, MdEP
Europäisches Parlament
Rue Wiertz 60, B-1047 Brüssel
Christine.Schneider@ep.europa.eu
www.christine-schneider.eu

CHRISTINE SCHNEIDER direkt: Ursula von der Leyen wird Kommissionspräsidentin

By | Europa, Statement

Die wochenlangen Personaldiskussionen haben endlich ein Ende und wir können uns in die inhaltliche Arbeit stürzen.

Politik ist in den seltensten Fällen schwarz oder weiß.
Politik ist meistens ein Kompromiss.

Ich verstehe den Unmut der Wählerinnen und Wähler über die misslungene Durchsetzung des Spitzenkandidaten-Prinzips.
Auch ich habe im Wahlkampf mit voller Überzeugung Manfred Weber unterstützt.
Leider haben einige Staats- und Regierungschefs den Wählerwillen boykottiert und gemeinsam mit Liberalen und Sozialdemokraten die Durchsetzung der Personalie Manfred Weber verhindert.

Ursula von der Leyen hat in den letzten Tagen deutlich gemacht, was ihr für unser Europa wichtig ist. Sie wurde als Kompromiss-Kandidatin vorgeschlagen und ich glaube ihre Wahl ist der beste Kompromiss, der zu finden war.

Nun gilt es, gemeinsam mit ihr unser Europa weiter voran zu bringen und weiter zu demokratisieren. Die EVP-Fraktion wird alles daran setzen, das Spitzenkandidaten-Prinzip stärker rechtlich zu verankern, damit sich die Personaldebatte bei der nächsten Wahl nicht wiederholt.

 

Meine herzlichen Glückwunsche gehen an Ursula von der Leyen zur Wahl als erste weibliche Präsidentin der Europäischen Kommission!
Ich bin überzeugt, sie wird ihre Akzente setzen und weiß um die anstehenden Herausforderungen.

Auf gute Zusammenarbeit, bonne chance!
Let’s build a new chapter for our Europe!

Pressemeldung: 25 Jahre politisch aktiv für Edenkoben – Weitblick mit Augenmerk auf die Heimatstadt

By | Pressemeldungen, Wahlkreis

Edenkoben, 18.07.2019 – 16:28 Uhr

 

Am 26. Mai wurde Christine Schneider wieder in den Stadtrat von Edenkoben gewählt, worüber sie sich sehr freut. Seit 25 Jahren ist sie in ihrer Heimatstadt politisch aktiv und hat im Stadtrat ihre ersten politischen Schritte und Erfahrungen gemacht.

Nachdem Christine Schneider in das Europäische Parlament gewählt wurde und am 2. Juli ihr neues Mandat angenommen hat, wurde schnell klar, dass sie der Wahrnehmung ihrer Pflichten als Stadträtin nicht mehr gerecht werden kann. Sitzungstermine des Rates überschneiden sich derart mit den Verpflichtungen im EP, dass sie keine Ratssitzung des Jahres 2019 mehr besuchen könnte. Aus diesem Grund hat sie ihr Ratsmandat schweren Herzens niedergelegt und bittet um Verständnis.
Selbstverständlich werde ich die Entwicklung meiner Heimatstadt weiter begleiten und gerne unterstützen, wo ich kann!

 

CHRISTINE SCHNEIDER direkt: Konstituierung des Europäischen Parlaments

By | Europa, Statement

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Parteifreunde,

 

am 26. Mai ist ein aufregender Wahlkampf zu Ende gegangen. Und genau an diesem Tag hat ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt für mich begonnen. Dank Ihrer aller Unterstützung bin ich in das Europäische Parlament gewählt worden, was mich mit großer Dankbarkeit, Demut und Ehrfurcht erfüllt. Noch einmal vielen Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben und die tatkräftig den Wahlkampf unterstützt haben.

Die ersten spannenden Wochen mit Vorbereitungen sind vergangen. Am 01.07. wurden in einer feierlichen Zeremonie die Fahnen aller Mitgliedstaaten und die Europafahne gehisst. Und am 02.07. um 10:00 hat sich das Europäische Parlament neu konstituiert. Damit beginnt die 9. Legislaturperiode des Europäischen Parlaments.

Viele neue Aufgaben und Veränderungen kommen in dieser spannenden Zeit auf mich zu. Agrarpolitik im größeren Rahmen und immer im direkten Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn. Um immer aktuell informiert zu sein, können Sie gerne über meine Homepage meinen Newsletter und meinen WhatsApp-Newsletter abonnieren.

Bleiben Sie mit mir in Verbindung und treten Sie mit mir in den Dialog. Notieren Sie sich gleich meine neuen Kontaktdaten:

 

Wahlkreisbüro

Christine Schneider MdEP
Gienanthstraße 4
67435 Neustadt an der Weinstraße

Telefon: 06321 999222

Email: buero@christine-schneider.de

www.christine-schneider.eu

 

 

Das Leben ist Veränderung und somit schließe ich mit 2 Zitaten von Immanuel Kant:

 

„Der ziellose Mensch erleidet sein Schicksal, der zielbewusste gestaltet es.“

„Ich kann, weil ich will, was ich muss!“

 

Herzlichst Ihre

CHRISTINE SCHNEIDER

 

 

 

 

CHRISTINE SCHNEIDER direkt:

Mein Statement zum Spitzenkandidaten-Prozess

 

Ich bin in den letzten Monaten sehr leidenschaftlich für die demokratische Weiterentwicklung unseres Europäischen Parlamentes eingetreten. Ich habe mit Begeisterung unseren Spitzenkandidaten Manfred Weber unterstützt und ich bin nach wie vor überzeugt, dass er ein hervorragender Kommissionspräsident wäre.

 

Als leidenschaftliche Europäerin und leidenschaftliche Demokratin ist mir aber auch bewusst, dass in unserem demokratischen System Kompromisse notwendig sind. Ich würde es für einen absoluten Fehler halten, wenn sich das Europaparlament und der Rat über Wochen selbst in der Arbeit blockieren. Dazu sind die gegenwärtigen Herausforderungen zu hoch und zu dringend. Mit einer Blockadepolitik würden wir denjenigen in die Karten spielen, die unser geeintes Europa weiter schwächen wollen. Dennoch war das Vorgehen von Emanuel Macron und den Sozialisten in engem Schulterschluss mit Victor Orban unsäglich und es widerspricht jeglichen demokratischen Prinzipien. Wir werden als EVP-Fraktion nicht nur an dem Spitzenkandidatenprozess festhalten, wir wollen ihn weiterentwickeln, so dass in Zukunft der Europäische Rat nur noch gemeinsam mit dem Europäischen Parlament die Nominierung für das Amt des Kommissionspräsidenten bzw. der Kommissionspräsidentin vornehmen kann.

Es ist sehr schmerzlich und enttäuschend, dass es nicht gelingen wird, Manfred Weber als Kommissionspräsidenten durchzusetzen, dennoch ist es zumindest gelungen, den Anspruch der EVP als stärkste Fraktion auf das Amt des Kommissionspräsidenten bzw. der Kommissionspräsidentin durchzusetzen.

Die designierte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat diese Woche an unserer Sitzung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und an der EVP-Fraktionssitzung teilgenommen und sie hat sich zum Spitzenkandidatenprozess bekannt. Sie möchte gemeinsam mit dem Europäischen Parlament überlegen, wie man diesen Anspruch besser absichern kann.

Ich bin zwar enttäuscht, weil ich mir meinen Start in mein neues Mandat als Europaabgeordnete anders gewünscht hätte, dennoch freue ich mich auf die neuen Herausforderungen und versichere, dass ich mit aller Kraft für eine weitere Demokratisierung der Europäischen Union eintrete. Es gibt aber auch sehr positive Nachrichten. Ich bin stolz und dankbar, dass ich auch auf der europäischen Ebene die Interessen der Landwirtschaft und des Weinbaus vertreten darf und meine Fraktion mich als Mitglied in den AGRI (Agrarausschuss) und den ENVI (Umweltausschuss) entsandt hat. Nach den vielen Personalentscheidungen freue ich mich jetzt deshalb auf die Sacharbeit.

 

Sie können mich in meinem Wahlkreisbüro unter buero@christine-schneider erreichen. Ich freue mich über ihre Rückmeldungen und Einschätzungen!

 

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