Besserer Schutz für unsere Ökosysteme

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Am 9. Juni verabschiedete das Europäische Parlament seine Entschließung zur „EU-Biodiversitätsstrategie für 2030: Mehr Raum für die Natur in unserem Leben“. Damit soll auf die Krise der biologischen Vielfalt in Europa und dem Rest der Welt reagiert werden. Mit der neuen Biodiversitätsstrategie wird so aktiv wie noch nie gegen den drohenden Artenverlust vorgegangen.

Natur- und Artenschutz müssen in der EU-Biodiversitätsstrategie Hand in Hand mit der Landnutzung einhergehen, sowohl mit der Forst- als auch der Landwirtschaft, um Artenschutz und Ernährungssicherheit in Europa zu gewährleisten.
Die Land- und Forstwirtschaft spielt schon heute, ebenso wie beim Klimaschutz, eine wichtige Rolle für den Artenschutz und trägt wesentlich dazu bei, dass Europa ein Vorreiter beim Erhalt der Biodiversität ist.

Wir müssen unsere Biodiversität hegen und pflegen und Wald und Wiesen, Moore und Flüsse angemessen schützen. Es ist richtig und wichtig, dass wir uns ambitionierte Ziele setzten, aber sie müssen auch realistisch erreichbar sowie wissenschaftlich fundiert sein und nicht einfach eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Ich sehe das Erreichen der Reduktionsziele in den Bereichen von Pflanzenschutz oder Düngemitteln oder der Anstieg der Bioflächen in der EU auf 25 Prozent der Landfläche als sehr ambitioniert. Für mich ist dabei ein ganz entscheidender Punkt: unsere Landwirtinnen und Landwirte müssen bei Ertragsverlusten eine gerechte Entschädigung erhalten.