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Pressemeldung: Berufsorientierung an rheinland-pfälzischen Schulen stärken

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Die CDU- Abgeordneten Christine Schneider, Dr. Thomas Gebhart und Martin Brandl sprechen sich gemeinsam für eine strukturelle Stärkung der berufsorientierung an rheinland-pfälzischen Schulen aus. Damit wollen sie sowohl die schulische als auch die berufliche Bildung stärken. Hierzu stellt die rheinland-pfälzische CDU-Fraktion heute ein umfangreiches Thesenpapier vor. 

Freitag, 13. Juli 18 // 11:19 Uhr

Das schulische Bildungsziel bleibt eine breite Allgemeinbildung, die die Schüler stark macht für ihr Leben, bekräftigen die CDU-Abgeordneten Schneider, Gebhart und Brandl. Dabei müsse Bildung den Schülern logisches Denken und die Grundstrukturen gesellschaftlichen, menschlichen, ökonomischen, ethischen, künstlerisch-musischen und naturwissenschaftlichen Lebens beibringen. Doch man stehe vor großen Herausforderungen die Aus- und Weiterbildung auf zukunftsfähig zu gestalten, so die Abgeordneten. Dabei ginge es im Spezielle um die Stärkung der beruflichen Bildung. 

„Wir haben zahlreiche Gespräche vor Ort führen können und durften wichtige Aspekte aus der Realität der Betroffenen Lehrenden und Lernend in das heute vorgesellte Thesenpapier einbringen. Wir brauchen eine Stärkung der beruflichen Bildung um dem Fachkräftemangel zu begegnen“, so die Abgeordneten aus der Südpfalz. Dies würde nur dann funktionieren, wenn die Berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz nicht als ‚Stiefkind’ der Bildungslandschaft behandelt würden. 

„In unseren Berufsbildenden Schulen gehören Lehrermangel und Unterrichtsausfall zur Tagesordnung, das führt zwangsläufig zu einem Bildungsproblem bei unseren Auszubildenden und wird auch immer mehr für die Ausbildungsbetriebe zum Problem“, so Christine Schneider. 

„Die Entscheidung junger Menschen, eine berufliche Ausbildung anzufangen ist in vielen Fällen nicht die erste Wahl. Dies belegen die Zahlen einer Kleinen Anfrage: Das durchschnittliche Lebensalter der Auszubildenden steigt seit einigen Jahren weiter an“, so Christine Schneider. Diese Entwicklung sei auch immer mehr ein Problem für die Unternehmen in der Südpfalz, bekräftigt die Abgeordnete. 

„Wir stehen für die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung“, so Christine Schneider. Schule müsse durchlässig, aber vor allem auch gleichwertig sein – auch hinsichtlich der erworbenen Abschlüsse. Dies gelte besonders für die allgemeine und berufliche Bildung.

„Für die nächsten Jahre ist es eine der ganz großen Herausforderungen der Berufsorientierung und -beratung an den rheinland-pfälzischen Schulen, wieder verstärkt die Chancen der beruflichen Bildung zu betonen“, so Dr. Thomas Gebhart. 

Für eine Verbesserung des bisherigen Schul- und Ausbildungssystems fordert die CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag deshalb: 

1. die einseitige Fokussierung auf die allgemeine Hochschulreife als Zeichen von Bildungsgerechtigkeit aufzugeben und verstärkt die Karrieremöglichkeiten der dualen Ausbildung herauszustellen;

2. Eltern und Schüler kontinuierlich im Verlauf der allgemeinbilden Schullaufbahn über die Möglichkeiten der berufsbildenden Schulen zu informieren. Vertreter der berufsbildenden Schulen sind dabei immer einzubinden

3. die Oberstufenangebote der allgemeinbildenden Schulen nicht überbordend auszubauen und keine Parallelstrukturen zu den bestehenden Oberstufenangeboten der berufsbildenden Schulen zu bilden.

4. bestehende Ausbildungsformate für besonders begabte und leistungsorientierte junge Menschen verstärkt aufzuzeigen und auszubauen sowie neue umfänglich aufzulegen, die direkte Karrierewege über die duale Ausbildung in Handel und Handwerk in verkürzter Dauer eröffnen.

„In einem umfangreichen Papier stellen wir als CDU-Landtagsfraktion nicht nur Forderungen für eine Verbesserung des Ausbildungssystems vor, sondern bieten wichtige Impulse für eine schnelle Umsetzung unseres Bildungssystems an“, erklärt Martin Brandl. 

Im Thesenpapier geht es weiterhin um die Verbesserung der Ausbildungsreife, die Stärkung der Bildung im Bereich der Digitalisierung, die Bedeutung der Berufswahlkoordinatoren und landesweite Qualitätsstandards für Betriebspraktika. Darüber hinaus betonen die Abgeordneten die Gleichbehandlung der Berufsbildenden Schulen und fordern, dass Duales Studium nach baden-württembergischen Vorbild auszubauen. 

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Wahlkreisbüro Christine Schneider

Tel.: 06341/934621

Mail: buero@christine-schneider.de

Pressemeldung: Bestandsschutz für Einlagensicherung der Sparkasse Südliche Weinstraße

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Die Sparkassen müssen im Vorhaben der Europäischen Kommission zur europa- weiten Zentralisierung der Einlagesicherung besonders beachtet werden, fordern Christine Schneider, Georg Kern und Peter Lerch. Das erfolgreiche und stabile System der Einlagensicherung der deutschen Sparkassen zur Absicherung der Spareinlagen der Kunden würden durch die Vergemeinschaftung der finanziel- len Risiken europäischer Banken gefährdet werden. 

Samstag, 2. Juni 18 // 10:36 Uhr 

Das bewährte System der Einlagen- und Institutssicherung der deutschen Spar- kassen könnte im Ringen der Europäischen Kommission um die Vollendung der Bankenunion einer Einigung geopfert werden, so Christine Schneider (stellv. Vorsitzende CDU-Fraktion Rheinland-Pfalz). Man plane im Rahmen der Ein- führung der zentralen Einlagensicherung der Banken in Europa die Risiken des Bankengeschäfts zu vergemeinschaften. Dieses Vorhaben gefährde die Funkti- onsfähigkeit des erfolgreichen Modells der Sparkassen, ergänzen Georg Kern (Vorsitzender CDU-Kreistagsfraktion Südliche Weinstraße) und Peter Lerch (Vorsitzender CDU-Stadtratsfraktion Landau). 

„Die regionalen Sparkassen sind wichtige Stützen unserer gesamten deutschen Wirtschaft. Die Sparkasse Südliche Weinstraße ist der Finanzdienstleister unse- rer Heimat und hat den Auftrag für die Menschen vor Ort, die Unternehmen und Vereine da zu sein. Dabei zeichnen sich unsere Sparkassen vor allem durch ihre langfristigen und auf Sicherheit ausgelegten Geschäfte sowie ihre lokale Veror- tung und Verantwortung aus, was sich besonders in Krisenzeiten bewährt hat“, so Christine Schneider. 

Die deutschen Sparkassen bauen auf ein System zur Einlagensicherung das den Anlegern und Kunden mehr Sicherheit bieten soll und garantieren eine große finanzielle Stabilität zum Schutz der Gelder ihrer Kunden. Dieses System könnte im Rahmen der europäischen Verhandlungen im Ringen um einen Kompromiss geopfert werden. 

Im Rahmen der europaweiten Zentralisierung der Einlagensicherung (EDIS, Eu- ropean Deposit Insurance System) soll mehr Sicherheit und Vertrauen in der eu- ropäischen Finanzwirtschaft geschaffen werden. Doch das Gegenteil sei der Fall, so Georg Kern. „Durch EDIS müssen Banken europaweit für andere Banken einstehen, ohne deren Geschäftspraktiken zu kennen, geschweige denn, beein- flussen zu können. Es kann nicht sein, dass die deutschen Sparer für die Risiken anderer europäischer Banken oder Spekulanten einstehen müssen. Ein solches System verschlimmert die Lage, denn es schafft falsche Anreize“, so Georg Kern. 

„Ich appelliere, im Interesse der kommunalen Familie, für eine Bestandssiche- rung des Einlagensicherungssystems der deutschen Sparkassen. In den Krisen- jahren der Finanzkrise waren auch unsere Sparkassen ein Garant für Stabilität und Aufschwung. Wir sollten dieses System nicht für eine schnelle europäische Einigung opfern“, so Peter Lerch. 

„Wir müssen sicherlich eine Lösung für den europaweiten Finanzsektor finden, doch eine Vergemeinschaftung der Risiken ist dabei ein falscher Ansatz. Es wäre sicherlich sinnvoller über einen konsequenten Abbau von ausfallgefährdeten Krediten und die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsstaaten zu debattieren“, Christine Schneider abschließend. 

Hintergrund:
Die CDU-Fraktionen in den Räten der Stadt Landau und der Stadt Edenkoben sowie im Kreistag SÜW haben eine Resolution für die nächste Sitzung einge- bracht, damit sich die Anteilseigner der Sparkasse Südliche Weinstraße für das bewährte System der Einlagen- und Institutionssicherung aussprechen. Damit appellieren sie an die Entscheidungsträger in Land und Bund sowie im EU-Par- lament und der EU-Kommission dieses System nicht in Frage zu stellen. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Wahlkreisbüro Christine Schneider
Tel.: 06341/934621
Mail: buero@christine-schneider.de