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Auf der Suche nach Blutplasmaspenderinnen und -spendern! đŸ©ž

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Blutplasmaspenden werden fĂŒr die Versorgung von Patientinnen und Patienten dringendst benötigt. Um auf dieses Thema aufmerksam zu machen, machten sich engagierte BĂŒrgerinnen und BĂŒrger aus dem Wahlkreis von Christine Schneider mit ihrem Klapprad vom Lustadter (Rheinland-Pfalz) Wasserturm aus auf den Weg zum Eiffelturm in Paris. Drei dieser Klappradfahrer, darunter der Initiator und Schöpfer dieser Aktion, die den Namen Turmbotschafter trĂ€gt, Matthias Sinn, besuchten uns am Mittwoch, 19.10.2022 im EuropĂ€ischen Parlament in Straßburg. Sie wurden von Linda Engel, die fĂŒr Ihre gesundheitliche Versorgung auf ein aus Blutplasmaspenden hergestelltes Medikament angewiesen ist, begleitet. Es fand ein interessanter, konstruktiver Austausch statt, bei dem gemeinsam Ideen entwickelt werden konnten, um zu versuchen einen grĂ¶ĂŸeren Fokus auf das Thema Blutplasmaspende zu setzen. 

Informationen zur Aktion unter :

www.turmbotschafter.de, bei Instagram unter wasserturm_eiffelturm sowie bei Matthias Sinn, Mail : schollueck@gmx.de, Facebook : Matthias Sinn 

Spendenkonto der Patientenorganisation dsai e.V., die Adressat aller gesammelten Geldspenden war und sich fĂŒr Patientinnen und Patienten mit angeborenen Immundefekten engagiert: 

Kreis- und Stadtsparkasse Wasserburg am Inn
Kontoinhaber: dsai e.V.
Konto Nr: 30 135 842 · BLZ: 711 526 80
IBAN: DE62 7115 2680 0030 1358 42 · BIC: BYLADEM1WSB
Wichtig! Verwendungszweck: „Vom Wasserturm zum Eiffelturm“

Praktikumsbericht von Anna-Maria Becker ĂŒber vier Wochen in BrĂŒssel und Straßburg

By | Wahlkreis

Wie spannend schon ein paar wenige Wochen im EuropĂ€ischen Parlament sein können, erfahren Sie im folgenden Bericht von Anna-Maria Becker, die ein kurzes Praktikum im BĂŒro in BrĂŒssel und Straßburg gemacht hat:

Ohne eine wirkliche Vorstellung, was mich hier erwarten wĂŒrde verschlug es mich nach BrĂŒssel. Hier hatte ich nun die Möglichkeit, die Abgeordnete Christine Schneider zu begleiten und den Berufsalltag einer Politikerin mitzuerleben. Neben dem Recherchieren zu unterschiedlichster Themen war ich daher die meiste Zeit mit ihr unterwegs. Dabei ging es oft zu Ausschusssitzungen, Lobbytreffen oder Abstimmungen. Auch andere Termin, die die Chefin wahrnahm durfte ich begleiten; so kam es zum Beispiel dazu, dass ich zahlreiche Mitglieder des rheinlandpfĂ€lzischen Landtages treffen konnte.

Ein Highlight wĂ€hrend meines Praktikums war meine Plenarwoche in Straßburg. Hier hatte ich die Möglichkeit die Reden im Plenarsaal live mitzuerleben, unter anderem die „State of the Union“ von Ursula von der Leyen, wĂ€hrend die Frau des ukrainischen PrĂ€sidenten, Olena Selenska, anwesend war. Außerdem war ich dort auch bei einem Treffen mit zwischen Christine Schneider und dem finnischen Landwirtschaftsminister dabei. Erstere nahm sich außerdem extra noch die Zeit, mit mir einen Kaffee zu trinken, ein weiteres Highlight.

Insgesamt bin ich sehr froh diese vier Wochen, die unglaublich schnell vorbei gegangen sind, hier verbracht haben zu dĂŒrfen und konnte viele neue Erfahrungen und EindrĂŒcke sammeln.

Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz

By | Pressemeldungen, Wahlkreis

EuropĂ€ische Hilfsgelder fĂŒr die betroffenen Regionen aktivieren / 100 Millionen Euro Hilfe in Rheinland-Pfalz vor allem fĂŒr Kommunen denkbar.

Gemeinsame Pressemitteilung der CDU-Europaabgeordneten fĂŒr Rheinland-Pfalz Christine Schneider MdEP und Ralf Seekatz MdEP.

 

Samstag, 17. Juli 2021

 

Angesichts der Bilder und Nachrichten aus den Katastrophengebieten in Deutschland zeigen sich die rheinland-pfĂ€lzischen CDU-Europaabgeordneten Christine Schneider und Ralf Seekatz erschĂŒttert. „Die Nachrichten ĂŒber TodesfĂ€lle machen uns zutiefst betroffen. Unser aller MitgefĂŒhl gilt jetzt in diesen schweren Stunden den Angehörigen der Opfer und unser tief empfundener Dank allen HilfskrĂ€ften, die in den Katastrophengebieten im Einsatz sind. Hilfe fĂŒr den Wiederaufbau ist jetzt schnell und unbĂŒrokratisch notwendig!“

 

Die heimischen Europaabgeordneten setzen sich dafĂŒr ein, dass auch die EuropĂ€ische Union den Betroffenen hilft. „Bei der BewĂ€ltigung der SchĂ€den sollten wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, auch von europĂ€ischer Seite. Hilfen sind etwa aus dem EU-SolidaritĂ€tsfonds möglich, den die Bundesregierung aktivieren könnte.

Bei der BewĂ€ltigung der SchĂ€den durch den Sturm Kyrill im Jahr 2007 wurde Deutschland aus dem EU-Haushalt mit rund 167 Millionen Euro unterstĂŒtzt. Ohne das genaue Ausmaß der SchĂ€den zu kennen, lassen die schrecklichen Bilder jedoch darauf schließen, dass die SchĂ€den durch die Sturmfluten noch grĂ¶ĂŸer sind. Eine Aktivierung des EU-SolidaritĂ€tsfonds sollte deshalb schnell erfolgen und Hilfsgelder unbĂŒrokratisch zur VerfĂŒgung gestellt werden.

 

Das persönliche Leid, insbesondere das der Familien, die Todesopfer zu beklagen haben, kann kein Geld der Welt ausrÀumen. Aber es wird wichtig sein, allen beim Wiederaufbau zu helfen.

Der EuropĂ€ische Fonds kann dabei betroffene Kommunen in unserer Region teilweise entschĂ€digen. Wir werden uns umgehend mit den Verantwortlichen auf Landes-, Bundes- und EuropĂ€ischer Ebene austauschen, so dass die Förderung beantragt und bewilligt wird“, so Schneider und Seekatz.

 

Der SolidaritĂ€tsfonds der EuropĂ€ischen Union (EUSF) wurde geschaffen, um im Falle von großen Naturkatastrophen solidarische Hilfe leisten zu können. Anlass waren die schweren Überschwemmungen in Mitteleuropa im Sommer 2002. Seitdem wurde der Fonds in 80 KatastrophenfĂ€llen – von Überschwemmungen ĂŒber WaldbrĂ€nde und Erdbeben bis hin zu StĂŒrmen und DĂŒrren – in Anspruch genommen.

Bisher wurden 24 verschiedene europĂ€ische LĂ€nder mit ĂŒber 5 Milliarden Euro unterstĂŒtzt.

Anne Sander MdEP und Christine Schneider MdEP setzen sich fĂŒr Zweisprachigkeit ein

By | Pressemeldungen, Wahlkreis

AnlĂ€sslich des 8. Mai, dem symbolischen Tag fĂŒr Frieden, die deutsch-französische Aussöhnung und die europĂ€ische Integration, habe ich gemeinsam mit Anne Sander eine öffentliche Petition an den Petitionsausschuss des rheinland-pfĂ€lzischen Landtags unterzeichnet, in der wir die FortfĂŒhrung des Programms „Lerne die Sprache des Nachbarn“ forderten, welches das Land eingestellt hat.

 

„Mit unserer Unterschrift möchten wir den Eltern, die diese öffentliche Petition eingereicht haben, unsere volle UnterstĂŒtzung ausdrĂŒcken. Wir hoffen, dass diese Initiative an der gesamten Rheingrenze und in anderen europĂ€ischen Grenzregionen ein Echo finden wird.“ So die beiden Abgeordneten. „Wir möchten alle BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bitten, die Petition ebenfalls zu unterstĂŒtzen und damit ein Zeichen fĂŒr das deutsch-französische Miteinander zu setzen.“

Dies ist noch bis zum Dienstag, dem 11. Mai 2021 unter http://petition.initiative-lsn.de möglich.

FĂŒr die beiden Europaabgeordneten aus der deutsch-französischen Region am Oberrhein tragen die Offenheit fĂŒr die Sprache des Nachbarn und das Erlernen dieser Sprache von klein auf zu einem besseren Zusammenleben in der EuropĂ€ischen Union und insbesondere in den LebensrĂ€umen der Grenzregionen bei. Mehrsprachigkeit, das spielerische Kennenlernen von Traditionen und Lebensgewohnheiten des Nachbarn sind ein unbestreitbarer Vorteil fĂŒr unsere jungen Generationen und wesentlicher Vektor fĂŒr eine erhöhte europĂ€ische MobilitĂ€t.

 

WĂ€hrend das Programm „Lerne die Sprache des Nachbarn“ in den KindertagesstĂ€tten der SĂŒd- und SĂŒdwestpfalz seit mehreren Jahrzehnten ein echter Erfolg ist, hat die rheinland-pfĂ€lzische Landesregierung, die spezifische Finanzierung dieses Programms ab dem 1. Juli 2021 aufgegeben und stattdessen im Sozialraumbudget verortet. Damit tritt die französische Spracharbeit in direkte Konkurrenz zu wichtigen Aufgaben in der Integrations- und Sozialarbeit. Die finanzielle Ausstattung oder die Nachhaltigkeit des Programms sind so nicht mehr gewĂ€hrleistet. Ziel muss es sein, dass auch kĂŒnftig in einem gesondert geförderten Sprachprogramm den BedĂŒrfnissen und Besonderheiten der Grenzregionen Rechnung getragen wird.

Im Landkreis SÜW ist es beispielsweise nur aufgrund des Einsatzes des Landkreises möglich, die Spracharbeit weiterzufĂŒhren. HierfĂŒr mussten allein fĂŒr das Jahr 2021 110.000€ zusĂ€tzlich aus eigenen Mitteln des Kreises bereitgestellt werden.

Zu Besuch in SaarbrĂŒcken

By | Wahlkreis

Gemeinsam mit meiner französischen Kollegin aus Moselle Nathalie Colin-OesterlĂ© MdEP und StaatssekretĂ€r Roland Theis habe ich gestern das Testzentrum in SaarbrĂŒcken an der Grenze zu Moselle besucht. „Wir sind uns einig, dass wir ein abgestimmtes Konzept fĂŒr alle Grenzregionen brauchen. Dieses muss eine gegenseitige grenzĂŒberschreitende Anerkennung der Teststrategien, eine gemeinsame Auswertung und Gewichtung der Zahlen und ein abgestimmtes Hygienekonzept durch unsere GesundheitsĂ€mter beinhalten,“ appelliert Christine Schneider (MdEP/EVP/CDU).

„Es kann nicht sein, dass Pendler und SchĂŒler wie Urlauber behandelt werden. Es kann nicht sein, dass Eltern, die ihre Kinder aus Moselle ins Saarland in die Schule bringen, jeden Tag die digitale Einreiseanmeldung (DEA) ausfĂŒllen mĂŒssen,“ fordert Christine Schneider weiter.
Die DEA mĂŒsse fĂŒr SchĂŒler, GrenzgĂ€nger und Pendler schnellstens praxisnah geĂ€ndert werden.

„Wir mĂŒssen die FreizĂŒgigkeit in Europa dringend wiederherstellen“, unterstreicht die Europaabgeordnete. Der Binnenmarkt sei schließlich eine der grĂ¶ĂŸten Errungenschaften der EU. „Dieselbe Dringlichkeit wie fĂŒr unsere Pendler gilt ebenso fĂŒr unsere Wirtschaft und den Tourismus. Auch hier brauchen wir endlich eine Perspektive, um die derzeitigen BeschrĂ€nkungen sicher aufheben zu können und wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Mit einem einheitlichen EU-Impfnachweis kann dies gelingen.“

Man dĂŒrfe jetzt keine weitere Zeit verlieren, wenn der digitale Impfnachweis den EuropĂ€erinnen und EuropĂ€ern den Sommerurlaub ermöglichen soll. „Die EU-Mitgliedstaaten mĂŒssen das Thema bei ihrem anstehenden Gipfeltreffen ganz oben auf ihre Agenda setzen. Ein einheitliches Vorgehen ist dabei unerlĂ€sslich, wir brauchen bei der BekĂ€mpfung mehr und nicht weniger Europa!“

 

Zum Hintergrund:
Das französische Departement Moselle wird seit Sonntag, den 28. Februar 2021, von Deutschland als „Gebiet mit hoher VariantenprĂ€senz“ eingestuft.
So mĂŒssen seit Dienstag, den 2. MĂ€rz 2021, mosellĂ€ndische GrenzgĂ€nger, SchĂŒler ab dem ersten Lebensjahr und Studenten sowie jeder Mosellaner, der nach Deutschland (Saarland und Rheinland-Pfalz) reisen will, innerhalb von 48 Stunden ein Reiseformular ausfĂŒllen und einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen, wobei keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist. Diese Situation erschwert das Leben der 18.000 französischen GrenzgĂ€nger, die jeden Tag nach Deutschland kommen, erheblich und behindert viele deutsche Unternehmen.

Foto: Christophe Arend (LREM), Christine Schneider (MdEP), Roland Theiss (StS), Nathalie Colin-Oesterle (MdEP), Claude Klein, Gilbert Schuh (VizeprĂ€sident Eurodistrict), Marc Zingraf (BĂŒrgermeister SaargemĂŒnd

Gemeinsamer Brief: Grenzen offenhalten

By | Wahlkreis

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das französische Departement Moselle wird seit Sonntag, den 28. Februar 2021, von Deutschland als „Gebiet mit hoher VariantenprĂ€senz“ eingestuft.

So mĂŒssen seit Dienstag, den 2. MĂ€rz 2021, mosellĂ€ndische GrenzgĂ€nger, SchĂŒler ab dem ersten Lebensjahr und Studenten sowie jeder Mosellaner, der nach Deutschland (Saarland und Rheinland-Pfalz) reisen will, innerhalb von 48 Stunden ein Reiseformular ausfĂŒllen und einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen, wobei keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist. Diese Situation erschwert das Leben der 18.000 französischen GrenzgĂ€nger, die jeden Tag nach Deutschland kommen, erheblich und behindert viele deutsche Unternehmen.

Als Abgeordnete des EuropĂ€ischen Parlaments begrĂŒĂŸen wir ausdrĂŒcklich, dass – anders als im letzten FrĂŒhjahr – auf die WiedereinfĂŒhrung von Grenzkontrollen verzichtet wurde, und es als PrioritĂ€t angesehen wird, dass die Grenzen nicht komplett geschlossen werden. Wir erkennen ausdrĂŒcklich die BemĂŒhungen aller Seiten an, dieser Verantwortung Rechnung zu tragen, insbesondere durch die Einrichtung gemeinsamer Testzentren, derzeit nur in SaarbrĂŒcken, aber hoffentlich bald entlang der gesamten deutsch-französischen Grenze – in Frankreich und Deutschland.

Die Einstufung des Departements Moselle als Virusvariantengebiet durch die Bundesrepublik Deutschland mit den einhergehenden Rechtsfolgen hat erhebliche Auswirkungen auf das Leben dies- und jenseits der Grenze. Auch wenn, wie wir wissen, im Vorhinein eine Reihe von GesprĂ€chen bis zur höchsten Ebene gefĂŒhrt wurden, bleiben doch noch eine Reihe von Fragen offen, die einer KlĂ€rung zugefĂŒhrt werden mĂŒssen.

Essentiell erscheint uns hier die gegenseitig abgestimmte Teststrategie, besonders aber die gegenseitige Anerkennung der Tests. Wir fordern die EinfĂŒhrung einer gemeinsamen Anerkennung von PCR- und Antigentests mit gleicher Dauer.

Es gibt einen weiteren Punkt, der unserer Meinung nach unbedingt umgesetzt werden muss. Die Gesundheitsbehörden auf beiden Seiten der Grenze sollten Gesundheitsanalysen auf der gleichen Basis durchfĂŒhren, ihre Daten tĂ€glich vergleichen und so ein tĂ€gliches Bild der epidemiologischen Situation in der Region erstellen. Dieses sollte notwendigerweise die Grundlage fĂŒr eine gemeinsame Bewertung der Gesundheitssituation und der zu treffenden Entscheidungen auf allen Ebenen sein. An einer solch engen Zusammenarbeit mangelt es derzeit. Eine gemeinsame Basis wird sicherlich auch das VerstĂ€ndnis und die Akzeptanz der zu treffenden Entscheidungen erleichtern.

Es ist zwingend erforderlich, dass wir die Entscheidungen unserer Behörden koordinieren und eine gemeinsame Strategie zur BekĂ€mpfung des Virus annehmen. Wir teilen zwar das gleiche Einzugsgebiet, aber einseitig und ohne RĂŒcksprache getroffene Entscheidungen sind bedauerlich und schĂ€dlich.

Wir fordern die Gesundheitsminister auf der deutschen Seite auf, die Corona-Schutz und Corona-EinreiseVO besser auf die Gegebenheiten in den Grenzregionen mit ihren engen wirtschaftlichen, sozialen, persönlichen und kulturellen Verflechtungen einzugehen. Hier besteht nach unserer Auffassung noch Spielraum, ohne das Ziel der EindĂ€mmung der Pandemie hintan zu stellen. So sollte zum Beispiel bei der Digitalen-Einreise-Anmeldung die Möglichkeit geschaffen werden, fĂŒr Pendler oder sonst tĂ€glich reisende Personen (etwa Eltern, die ihre Kinder nach Deutschland in die Schule bringen) eine wöchentliche Anmeldung abzugeben. An der umfassenden Testpflicht und dem Verbot der Einreise bei positivem Testergebnis Ă€ndert dies nichts, aber es wĂŒrde den Alltag deutlich erleichtern.

Deshalb fordern und unterstĂŒtzen wir die rasche Einrichtung einer deutsch-französischen Task Force zur ErgĂ€nzung des Ausschusses fĂŒr grenzĂŒberschreitende Zusammenarbeit mit seinem Sekretariat in Kehl. Dieses Forum fĂŒr den Austausch und die Konsultation wird eine bessere Koordinierung von Maßnahmen ermöglichen, die unsere Gebiete betreffen, und die gleiche Ebene der Analyse und des Austauschs von Daten ĂŒber die Verbreitung des Virus ermöglichen.

Wir wĂ€ren Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die skizzierten Maßnahmen sehr schnell umsetzen und damit die Ernsthaftigkeit der BemĂŒhungen um einen gemeinsamen Kampf gegen die Pandemie unterstreichen wĂŒrden.

Als Vertreter des EuropĂ€ischen Parlaments ist es unsere Pflicht, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern, den freien Personenverkehr in unserem Schengen-Raum zu verteidigen und die Maßnahmen an unsere Grenzgebiete anzupassen. Das ist der ganze Sinn unseres Vorschlags.

 

Mit freundlichen GrĂŒĂŸen,

 

Christine Schneider, MdEP                                                 Nathalie Colin-Oesterlé, MdEP

fĂŒr Rheinhessen-Pfalz (EVP)                                               Region Moselle (EVP)

 

 

 

Zur Kenntnis an:

– Monsieur Jean Castex, Premier ministre français

– Monsieur Jean-Yves Le Drian, Ministre de l’Europe et des Affaires Ă©trangĂšres

– Monsieur ClĂ©ment Beaune, SecrĂ©taire d’État chargĂ© des Affaires europĂ©ennes français

– Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland Dr. Angela Merkel, Budeskanzleramt

– Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundesministerium fĂŒr Gesundheit

– Bundesinnenminister Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, fĂŒr Bau und Heimat

– Ministerin Sabine BĂ€tzing-LichtenthĂ€ler, Ministerin fĂŒr Soziales, Arbeit, Gesundheit und
Demografie des Landes Rheinland-Pfalz

– StaatssekretĂ€rin Heike Raab, BevollmĂ€chtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und fĂŒr Europa, fĂŒr Medien und Digitales

– Minister Manne Lucha, Minister fĂŒr Soziales und Integration des Landes Baden-WĂŒrttemberg

– Minister Guido Wolf, Minister der Justiz und fĂŒr Europa des Landes Baden-WĂŒrttemberg

– Ministerin Monika Bachmann, Ministerium fĂŒr Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlands

– StaatssekretĂ€r Roland Theis, BevollmĂ€chtigter fĂŒr Europaangelegenheiten des Saarlands

– Parlamentarischer StaatssekretĂ€r Dr. Thomas Gebhart

 

 

 

 

365 Tage MdEP

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Seit einem Jahr darf ich nun schon meine Heimat, die Pfalz, Rheinhessen und das Saarland als Abgeordnete im EuropÀischen Parlament vertreten.

Als Eure Abgeordnete bin ich die richtige Ansprechpartnerin, um die Interessen von Rheinhessen-Pfalz in der EuropÀischen Union einzubringen.
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Appell an die Freundschaft

By | Wahlkreis

„Wir mĂŒssen die Grenzen sobald wie möglich wieder öffnen, damit wir die deutsch-französische Freundschaft wieder leben können und gemeinsam den Weg aus dieser Krise gehen! Seit 70 Jahren leben wir gemeinsam in Frieden, Einheit und Freundschaft und seit 25 Jahren dĂŒrfen wir uns ohne Grenzkontrollen im Schengen-Raum bewegen.“ – Christine Schneider

„Pendant de longues annĂ©es, des larmes et du sang ont coulĂ© sur ce territoire puis nous avons vĂ©cu 70 ans de paix et d’amitiĂ©. Aujourd’hui, nous voyons les frontiĂšres se refermer. Nous devons, collectivement, nous battre, pour qu’au plus rapidement ces frontiĂšres tombent physiquement, mais aussi dans l’esprit et le cƓur des gens.“ / „So viele Jahre war dieses Gebiet von Leid geprĂ€gt und Schauplatz blutiger Kriege, dann haben wir 70 Jahre voller Frieden und Freundschaft erlebt. Heute sehen wir zu, wie die Grenzen sich wieder schließen. Wir mĂŒssen alle zusammen darum kĂ€mpfen, dass diese Grenzen so schnell wie möglich physisch wieder aufgehoben werden, aber nicht nur physisch, sondern auch im Kopf und im Herzen der Menschen.“ – Anne Sander

 

Zeichen fĂŒr ein vereintes Europa und die deutsch-französische Freundschaft

Un signe pour une Europe unie et l’amitiĂ© franco-allemande

 

Frankreich und Deutschland verbindet eine bewegte Geschichte. Zwischen beiden Nationen kam es in weniger als einem Jahrhundert zu drei großen Kriegen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, am 8. Mai 1945, spaltete ein tiefer Graben die deutsch-französischen Beziehungen.

La France et l’Allemagne sont unies par une histoire mouvementĂ©e. En moins de 100 ans, les deux nations ont Ă©tĂ© Ă  l’origine de deux guerres mondiales. A la fin de la Seconde Guerre Mondiale, le 8 mai 1945, un profond fossĂ© entravait les relations franco-allemandes.

Heute, am 8. Mai 2020, möchten wir gemeinsam ein Zeichen fĂŒr die deutsch-französische Freundschaft und fĂŒr ein vereintes Europa setzen.

Aujourd’hui, le 8 mai 2020, nous souhaitons donner un signe pour l’amitiĂ© franco-allemande et une Europe unie.

Vor 57 Jahren, am 22. Januar 1963, unterzeichneten Frankreichs StaatsprĂ€sident Charles de Gaulle und Bundeskanzler Konrad Adenauer den historischen ElysĂ©e-Vertrag und stießen damit die Aussöhnung zwischen den beiden einstigen „Erbfeinden“ an.

Il y a 57 ans, le 22 janvier 1963, Charles de Gaulle, PrĂ©sident de la RĂ©publique française et Konrad Adenauer, Chancelier fĂ©dĂ©ral ont signĂ© l’historique TraitĂ© de l’ÉlysĂ©e, qui a donnĂ© le coup d’envoi de la rĂ©conciliation entre les anciens ennemis hĂ©rĂ©ditaires.

Der ElysĂ©e-Vertrag markiert den Beginn der deutsch-französischen Freundschaft und ist der Grundstein fĂŒr die europĂ€ische IntegritĂ€t.

Le TraitĂ© de l’ElysĂ©e marque le dĂ©but de l’amitiĂ© franco-allemande et constitue la premiĂšre pierre pour l’intĂ©gritĂ© europĂ©enne.

Frankreich und Deutschland, die beiden NachbarlĂ€nder im Herzen Europas, rĂŒckten nĂ€her zusammen. Der Frieden zwischen Frankreich und Deutschland konnte nur durch das VerstĂ€ndnis und den Austausch der BĂŒrgerinnen und BĂŒrger miteinander, vor allem hier in der Grenzregion, erreicht werden.

La France et l’Allemagne, les deux pays voisins au cƓur de l’Europe, se sont rapprochĂ©s. La paix entre la France et l’Allemagne ne pouvait ĂȘtre atteinte que grĂące Ă  la comprĂ©hension et les Ă©changes entre citoyennes et citoyens, et tout particuliĂšrement, ici dans cette rĂ©gion frontaliĂšre.

Letztes Jahr haben wir in dem Vertrag von Aachen das Versprechen fĂŒr ein friedliches und freundschaftliches Miteinander erneuert.

L’an passĂ©, avec le TraitĂ© d’Aix-la-Chapelle nous avons renouvelĂ© notre promesse d’un vivre ensemble en paix et en amitiĂ©.

Zwischen Deutschland und Frankreich ist eine enge politische und freundschaftliche Partnerschaft gewachsen, an der wir die Weiterentwicklung der europĂ€ischen Integration direkt erfahren dĂŒrfen. Diese Partnerschaft besteht, weil sie von den BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern in Frankreich und Deutschland miteinander umgesetzt wird.

Entre l’Allemagne et la France une coopĂ©ration Ă©troite au niveau politique et amical s’est dĂ©veloppĂ©e, coopĂ©ration de laquelle nous devons directement nous inspirer pour renforcer l’intĂ©gration europĂ©enne. Ce partenariat existe, parce qu’il est mis en Ɠuvre conjointement par les citoyennes et citoyens en France et en Allemagne.

Wir möchten mit unserem heutigen Treffen unsere Hoffnung ausdrĂŒcken, dass beide Nationen sich erneut einander die HĂ€nde reichen und miteinander die Risse in den nachbarschaftlichen Beziehungen kitten, die in den letzten Wochen entstanden sind. Genau wie vor 80 Jahren brauche wir dafĂŒr Mut, Kraft und Visionen.

Nous voulons avec notre rencontre d’aujourd’hui exprimer notre espoir, que les deux nations à nouveau se tendent la main et ensemble colmater les brùches dans les relations de voisinage, qui sont survenues ces derniùres semaines. Tout comme il y a 80 ans, nous avons besoin pour cela de courage, de force et de vision.

Scheibenhardt ist zur Zeit wieder durch eine Grenze geteilt. Gemeinsam mĂŒssen wir daran arbeiten, dass diese Teilung so bald wie möglich wieder aufgehoben wird. Denn wir wollen alle miteinander, statt jeder fĂŒr sich Europa weiterentwickeln. Gegenseitige UnterstĂŒtzung und gemeinsame Lösungen. Das ist es, was unsere Freundschaft und unsere Europa ausmacht.

Scheibenhard est aujourd’hui Ă  nouveau sĂ©parĂ© en deux par une frontiĂšre. Ensemble nous devons travailler, Ă  ce que cette sĂ©paration/barriĂšre soit levĂ©e aussi rapidement que possible. Tous ensemble, au lieu de chacun pour soi nous voulons dĂ©veloppe l’Europe ensemble. Soutien mutuel et solutions communes. C’est ça ce qui fait notre amitiĂ© et notre Europe.

Die Rolle von Zoos zum Erhalt biologischer Vielfalt

By | Wahlkreis

Alleine schon wegen meiner langjĂ€hrigen Dromedarpatenschaft bin ich regelmĂ€ĂŸige Besucherin des Zoos in Landau.
Am Freitag, den 13. MÀrz 2020 habe ich mich allerdings, begleitet von meinem Nachfolger im rheinland-pfÀlzischen Landtag, Peter Lerch, zum Austausch mit Dr. Jens-Ove Heckel, Zoodirektor Landau und Wolfgang Rades, Artenschutzbeauftragter des Loro Parque Teneriffa getroffen.
Dabei haben wir ĂŒber die Bedeutung wissenschaftlich gefĂŒhrter Zoologischer GĂ€rten und ĂŒber deren Rolle bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt gesprochen.
Von besonderer Bedeutung erweist sich die notwendige Verankerung der Erhaltungszucht gefÀhrdeter Arten in Zoos als eines der Werkzeuge in der neuen BiodiversitÀtsstrategie der EuropÀischen Union, die demnÀchst veröffentlicht wird. Rades verwies dabei auch auf die zunehmende Bedeutung der modernen Zoos als eine reale BegegnungsstÀtte zwischen Mensch und Tier in einer zunehmend verstÀdterten und virtuellen Welt.
„An zahlreichen Beispielen kann inzwischen belegt werden, dass Zoos zwar sicher nicht die ‚Arche Noah‘ fĂŒr leider schon zu viele kritisch bedrohte Arten sein können, aber auf jeden Fall unverzichtbare Rettungsboote fĂŒr sehr wichtige SchlĂŒsselarten“, zeigt sich Jens-Ove Heckel ĂŒberzeugt.
Ich habe keinen Zweifel daran, wie gut in modernen Zoos fĂŒr die Problematik der GefĂ€hrdung von Tierwelt und Natur sensibilisiert wird. „Gerade der Zoo Landau mit seiner vielfach ausgezeichneten Zooschule spielte hier eine vorbildliche Rolle.“ Ich plĂ€diere daher auch fĂŒr eine nachhaltige Förderung der Zooschule als bedeutende Bildungsinstitution durch die öffentliche Hand.

Ein StĂŒck SĂŒdliche Weinstraße in BrĂŒssel

By | Pressemeldungen, Wahlkreis

Donnerstag, 09. Januar 2020 // 10:55 Uhr

 

„Gut Ding will Weile haben.“ Bereits am 8. Juni 2019 hatte Christine Schneider, rheinland-pfĂ€lzische CDU-Europaabgeordnete, eines der alten SÜW-Kreisschilder ersteigert. „Jetzt hat es endlich seinen Platz gefunden. Damit ist ein StĂŒck Heimat in meinem BrĂŒsseler BĂŒro eingezogen!“, berichtet die Edenkobenerin glĂŒcklich.

 

Im Rahmen des 50-jĂ€hrigen KreisjubilĂ€ums kamen beim Kreisfest 2019 die alten Grenzschilder des Landkreises SĂŒdliche Weinstraße fĂŒr einen guten Zweck unter den Hammer. Der Erlös der Versteigerung kam dem Hospiz in Landau zu Gute.
Dessen Bau unterstĂŒtzt und begleitet Schneider schon seit einigen Jahren.

Das ehemalige Kreisschild, das an der B 427 zwischen Birkenhördt und Lauterschwan hing, hat nun seinen Platz neben dem Eingang ihres AbgeordnetenbĂŒros gefunden. Üblicherweise sind die Flure des Abgeordnetentraktes sehr neutral, das Kreisschild ist somit etwas ganz Besonderes. Von einigen Kollegen sei sie auf das Mitbringsel aus der Pfalz bereits angesprochen worden, „damit weiß jeder direkt, wo ich hingehöre. Ich bin sehr stolz, meine Heimat hier in BrĂŒssel vertreten zu dĂŒrfen.“ Das ist nun auch fĂŒr alle deutlich zu erkennen.