Christine Schneider zu Besuch an der BBS in Edenkoben

Die Wahl von Donald Trump und ihre Folgen für Deutschland standen im Vordergrund der Diskussionsrunde von Frau Christine Schneider mit Schülern der BBS Südliche Weinstraße.

Schulleiter Wolfgang Peters begrüßte die Landtagsabgeordneten der CDU und wies auf die lange Tradition politischer Diskussionen mit Abgeordneten an der Berufsbildenden Schule. Politik zum Anfassen ergänzt seit vielen Jahren die unterrichtlichen Inhalte in den Berufs-, Berufsfach- und Berufsvorbereitungsschulen.

Studienrat Tobias Kuhlmann moderierte die zweistündige Runde, in der die rheinland-pfälzische Politikerin, die auch stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion ist, auf Rechtsextremismus und Bürgerbeteiligung einging. Sie legte den Bürgern nahe, mit zu diskutieren und zur Politik etwas beizutragen. Einfache Antworten auf politische Fragen gäbe es laut Frau Schneider kaum. Politische Entscheidungen sind immer stärker erklärungsbedürftig.

Weitere Themen waren Verlust von Wohlstand und historische Rückblicke auf den 9. November in Deutschland. Demokratie funktioniere nur, so Frau Schneider, wenn wir alle etwas dafür tun. Es sei eine Zeit erreicht, wo wir Bürger wach werden und in unserer Demokratie mitmachen müssen.

Die Schüler der BBS SÜW nutzten die Möglichkeit, ihre wichtige Fragen zu stellen: Wie können Politiker Demokratie interaktiver gestalten? Was können wir tun, um Flüchtlingen bei der Integration zu helfen? Was trägt die Politik dazu bei?

Mohamad Al Halabi lobte die Unterstützung, die er seit seiner Ankunft in der Pfalz erhalten habe und fragte direkt: „Was können wir Flüchtlinge Deutschland zurückgeben?“ Betretenes Schweigen unter den teilnehmenden Schülern bis Frau Schneider auf die Wahrnehmung der beruflichen Chancen hinwies, die letztlich beiden Seiten nütze und in der Wirtschaft der Region helfe, Lücken zu schließen, die der fehlende Nachwuchs in Handwerk und Dienstleistung hinterlasse.