Deutsch-französischer Zusammenhalt

By 16. April 2020Statement

Manifest für deutsch-französische Freundschaft in Corona-Zeiten: „Die Grenzen schließen sich, aber nicht unsere Herzen“

„Die Solidarität und das Gemeinschaftsgefühl, das in den letzten Tagen und Wochen an so vielen Stellen sichtbar und spürbar wurde, macht Mut und gibt Kraft für die kommende Zeit. Das ist es, worauf unser europäischer Gedanke beruht, und was unsere europäische Gemeinschaft so stark macht. Unsere Solidarität wird uns helfen, diese Krise erfolgreich zu bewältigen!“

 

Die Coronakrise hat vieles verändert. Kontaktbeschränkungen, geschlossene Schulen, Geschäfte und Unternehmen stellen das bisherige Leben auf den Kopf. Es gibt viele Beispiele großer Hilfsbreitschaft und Solidität, aber auch die Schattenseiten der menschlichen Natur treten zutage. Die Grenzen der Staaten schließen sich und die Angst um den Nächsten macht sich bemerkbar. Wir müssen die Social-Distancing-Maßnahmen respektieren, um die Verbreitung des Virus einzudämmen – Doch unsere Herzen sind nicht verschlossen, sondern vereint in nachbarschaftlicher Solidarität und Freundschaft.

 

In dem Manifest, das Matthias Ackermann (Bürgermeister Birkenhördt) und René Richert (Bürgermeister Riedseltz) aufgesetzt haben heißt es:

„Am 22. Januar 1963 haben Charles de Gaulle und Konrad Adenauer in Paris den Elysée-Vertrag zur deutsch-französischen Zusammenarbeit unterzeichnet. Damit wurden die früheren Weltkriegsfeinde zu den wichtigsten Partnern in Europa. Frankreich und Deutschland haben in diesen 57 Jahren gemeinsam viele politische und wirtschaftliche Krisen gemeistert.

Frankreich und Deutschland werden auch die Coronakrise meistern. Als Partner, als Freunde. Kein Virus wird diese Freundschaft zerstören!“

Inzwischen haben sich weit über 200 Unterstützer zu diesem Schreiben bekannt.