Erleichterung für Grenzgänger, Pendler und „Dritte“

„Ich begrüße ausdrücklich die Klarstellung in der Corona Schutz-Verordnung und die neu vorgesehene Erleichterung für Dritte, die die Grenze aus nicht beruflichen Gründen überschreiten müssen“. Christine Schneider (MdEP/EVP/CDU) zeigt sich erleichtert über die Entscheidung, die den tatsächlichen Gegebenheiten in zahlreichen Grenzregionen Deutschlands Rechnung trägt.

„Die Möglichkeit der wöchentlichen Sammelanmeldung bringt für alle Betroffenen eine große Erleichterung. Grenzgängern und Grenzpendlern, aber auch diejenigen, die – auf nicht-beruflicher Grundlage – einen Dritten zur Berufsausübungs-, Studien- oder Ausbildungsstätte bringen oder dort abholen, können aufatmen. Vor allem angesichts des eingestellten ÖPNV ist es erforderlich, dass insbesondere Eltern, aber auch andere Betreuungspersonen, die Schüler nach Deutschland zur Schule bringen und dort wieder abholen, von diesen Erleichterungen umfasst werden,“ betont Christine Schneider.

Gemeinsam mit der französischen Abgeordneten aus Moselle Nathalie Colin-Oesterlé, MdEP, hatte sich Christine Schneider zuvor an die Gesundheitsminister, Landes- und Regierungschefs gewandt, damit dringend eine zwischen den Gesundheitsbehörden auf beiden Seiten der Grenze abgestimmte praktikable Lösung für die Menschen in unserer Grenzregion gefunden wird.

 

Zum Hintergrund:
Das französische Departement Moselle wird seit Sonntag, den 28. Februar 2021, von Deutschland als „Gebiet mit hoher Variantenpräsenz“ eingestuft.
So müssen seit Dienstag, den 2. März 2021, moselländische Grenzgänger, Schüler ab dem ersten Lebensjahr und Studenten sowie jeder Mosellaner, der nach Deutschland (Saarland und Rheinland-Pfalz) reisen will, innerhalb von 48 Stunden ein Reiseformular ausfüllen und einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen, wobei keine Ausnahmeregelung vorgesehen ist. Diese Situation erschwert das Leben der 18.000 französischen Grenzgänger, die jeden Tag nach Deutschland kommen, erheblich und behindert viele deutsche Unternehmen.