Exitstrategie: Corona-Tracing-Apps

Kontrollierter Exit aus dem Corona-Lock-Down ? mit Hilfe von Tracing Apps ?
Ich sehe diese Entwicklung als wichtigen Schritt aus der Krise:
Corona-Tracing-Apps könnten bei gleichzeitiger Lockerung der Ausgangsbeschränkungen eine sichere Rückkehr in unseren Alltag ermöglichen!
  • Die Apps könnten maßgeblich helfen, die Ansteckungsquote zu senken und die Pandemie zu kontrollieren, indem Corona-Infektionsketten zielgerichteter und wesentlich schneller nachverfolgt und aufgebrochen werden.
  • Die Europäische Union hat ein Konzept entwickelt, das unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards eine grenzüberschreitende Funktion der App und Nutzbarkeit der Daten ermöglichen soll.
  • Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger ist entscheidend für den Erfolg beziehungsweise Misserfolg eines solchen Tracing-Systems, da dieses nur bei einer entsprechend massenhaften Nutzung funktioniert.

Die Corona-Apps sollen helfen, die Ansteckungen nachzuverfolgen, wenn Ausgangsbeschränkungen gelockert werden. Sie sollen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind, und Nutzer dann warnen, wenn sich herausstellen sollte, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten haben.

Die Entfernung zwischen Nutzern soll anhand der Bluetooth-Signalstärke gemessen werden. Dabei sollen Krypto-Schlüssel ausgetauscht werden, die sich alle 10-20 Minuten ändern. Damit soll man Bewegungen nachvollziehen können, ohne dass ein Einzelner nachverfolgbar wäre.

Die Feststellung, ob man sich in der Nähe eines infizierten Nutzers aufhielt, soll ausschließlich auf dem Smartphone erfolgen. Dafür laden diese sich mindestens einmal am Tag Listen von Krypto-Schlüsseln herunter, die infizierten Personen gehören. Rückschlüsse auf die Identität der Nutzer sind dadurch nicht möglich.