Konstituierung des Europäischen Parlaments

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, liebe Parteifreunde,

 

am 26. Mai ist ein aufregender Wahlkampf zu Ende gegangen. Und genau an diesem Tag hat ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt für mich begonnen. Dank Ihrer aller Unterstützung bin ich in das Europäische Parlament gewählt worden, was mich mit großer Dankbarkeit, Demut und Ehrfurcht erfüllt. Noch einmal vielen Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben und die tatkräftig den Wahlkampf unterstützt haben.

Die ersten spannenden Wochen mit Vorbereitungen sind vergangen. Am 01.07. wurden in einer feierlichen Zeremonie die Fahnen aller Mitgliedstaaten und die Europafahne gehisst. Und am 02.07. um 10:00 hat sich das Europäische Parlament neu konstituiert. Damit beginnt die 9. Legislaturperiode des Europäischen Parlaments.

Viele neue Aufgaben und Veränderungen kommen in dieser spannenden Zeit auf mich zu. Agrarpolitik im größeren Rahmen und immer im direkten Vergleich mit unseren europäischen Nachbarn. Um immer aktuell informiert zu sein, können Sie gerne über meine Homepage meinen Newsletter und meinen WhatsApp-Newsletter abonnieren.

Bleiben Sie mit mir in Verbindung und treten Sie mit mir in den Dialog. Notieren Sie sich gleich meine neuen Kontaktdaten:

 

Wahlkreisbüro

Christine Schneider MdEP
Gienanthstraße 4
67435 Neustadt an der Weinstraße

Telefon: 06321 999222

Email: buero@christine-schneider.de

www.christine-schneider.eu

 

 

Das Leben ist Veränderung und somit schließe ich mit 2 Zitaten von Immanuel Kant:

 

„Der ziellose Mensch erleidet sein Schicksal, der zielbewusste gestaltet es.“

„Ich kann, weil ich will, was ich muss!“

 

Herzlichst Ihre

CHRISTINE SCHNEIDER

 

 

 

 

CHRISTINE SCHNEIDER direkt:

Mein Statement zum Spitzenkandidaten-Prozess

 

Ich bin in den letzten Monaten sehr leidenschaftlich für die demokratische Weiterentwicklung unseres Europäischen Parlamentes eingetreten. Ich habe mit Begeisterung unseren Spitzenkandidaten Manfred Weber unterstützt und ich bin nach wie vor überzeugt, dass er ein hervorragender Kommissionspräsident wäre.

 

Als leidenschaftliche Europäerin und leidenschaftliche Demokratin ist mir aber auch bewusst, dass in unserem demokratischen System Kompromisse notwendig sind. Ich würde es für einen absoluten Fehler halten, wenn sich das Europaparlament und der Rat über Wochen selbst in der Arbeit blockieren. Dazu sind die gegenwärtigen Herausforderungen zu hoch und zu dringend. Mit einer Blockadepolitik würden wir denjenigen in die Karten spielen, die unser geeintes Europa weiter schwächen wollen. Dennoch war das Vorgehen von Emanuel Macron und den Sozialisten in engem Schulterschluss mit Victor Orban unsäglich und es widerspricht jeglichen demokratischen Prinzipien. Wir werden als EVP-Fraktion nicht nur an dem Spitzenkandidatenprozess festhalten, wir wollen ihn weiterentwickeln, so dass in Zukunft der Europäische Rat nur noch gemeinsam mit dem Europäischen Parlament die Nominierung für das Amt des Kommissionspräsidenten bzw. der Kommissionspräsidentin vornehmen kann.

Es ist sehr schmerzlich und enttäuschend, dass es nicht gelingen wird, Manfred Weber als Kommissionspräsidenten durchzusetzen, dennoch ist es zumindest gelungen, den Anspruch der EVP als stärkste Fraktion auf das Amt des Kommissionspräsidenten bzw. der Kommissionspräsidentin durchzusetzen.

Die designierte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat diese Woche an unserer Sitzung der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und an der EVP-Fraktionssitzung teilgenommen und sie hat sich zum Spitzenkandidatenprozess bekannt. Sie möchte gemeinsam mit dem Europäischen Parlament überlegen, wie man diesen Anspruch besser absichern kann.

Ich bin zwar enttäuscht, weil ich mir meinen Start in mein neues Mandat als Europaabgeordnete anders gewünscht hätte, dennoch freue ich mich auf die neuen Herausforderungen und versichere, dass ich mit aller Kraft für eine weitere Demokratisierung der Europäischen Union eintrete. Es gibt aber auch sehr positive Nachrichten. Ich bin stolz und dankbar, dass ich auch auf der europäischen Ebene die Interessen der Landwirtschaft und des Weinbaus vertreten darf und meine Fraktion mich als Mitglied in den AGRI (Agrarausschuss) und den ENVI (Umweltausschuss) entsandt hat. Nach den vielen Personalentscheidungen freue ich mich jetzt deshalb auf die Sacharbeit.

 

Sie können mich in meinem Wahlkreisbüro unter buero@christine-schneider erreichen. Ich freue mich über ihre Rückmeldungen und Einschätzungen!

 

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